Tiziano Gerber
und die Band Band Beat the 18th suchen neue Mitglieder aus dem Linthgebiet.
Der «St.Galler HolzCHopf 2025» Sepp Näf (M.) flankiert von den weiteren Preisträgern (v.l.): Thomas Abderhalden, Marc Steiner, Rolf Knie, Jakob Koster sowie Roman Gabathuler, Adrian Scherrer, Sepp Fust (Lignum-Holzkette-Präsident) und Erwin Rebmann.
Holz liegt im Trend – das zeigt sich nicht nur beim Wahrzeichen des Eidg.Schwingfestes, sondern auch bei der Verleihung des Preises «St.Galler Holz-CHopf», die direkt beim Muni Max stattfand.
Region Alle drei Jahre wird der Preis «St.Galler Holz-Chopf» verliehen – nun bereits zum achten Mal. Dass der Preis über die Holzbranche hinaus ausstrahlt, zeigte sich darin, dass die Vorsteherin des St.Galler Baudepartementes, Susanne Hartmann, die Gelegenheit nutzte, um die Bedeutung des Holzes zu betonen. Mit dem Preis werden Persönlichkeiten gewürdigt, die sich in beispielhafter Weise für den Umgang mit Holz einsetzen. Diesmal erfolgte die Auszeichnung in den Kategorien: Wald, Unternehmer, Nachhaltigkeit, Mondholz, Kreativität, Bauherrschaft. Zum «St.Galler Holz-Chopf 2025» wurde Dölf Näf aus Brunnadern gekürt. Seit 35 Jahren pflegt sein Holzindustrie-Betrieb Neckerholz AG das Denken in regionalen Kreisläufen. Das Unternehmen hat sich auf die Produktion von Leimholzprodukten aus 100 Prozent Schweizer Holz spezialisiert. «Die Branche schätzt sich glücklich, dank des unermüdlichen Engagements von Dölf Näf und seinen Schweizer Leimholzprodukten die Philosophie vom Bauen mit regionalem Holz und in regionalen Kreisläufen glaubwürdig leben und vermarkten zu können», führte Holzkette-Präsident Sepp Fust in der Laudatio aus. Der Anerkennungspreis «Wald» ging an Thomas Abderhalden (Nesslau). Seit 30 Jahren ist er als Revierförster im Toggenburg tätig. Adrian Scherrer (Ganterschwil) wurde mit dem Anerkennungspreis «Unternehmer» gewürdigt. In der Laudatio wurde ausgeführt: «In Fachkreisen betitelt man Adrian Scherrer und seine Firma Treppenbau.ch nicht selten als beste Treppenbauer Europas. Der Anerkennungspreis «Nachhaltigkeit» ging an einen «Nicht-Hölzigen». «Bundesverwaltungsrichter Marc Steiner hat während Jahren die Holzbranche auf die Möglichkeiten des neuen Beschaffungsrechts aufmerksam gemacht. Der Anerkennungspreis «Mondholz» wurde Roman Gabathuler (Wartau) verliehen. Er hat im Jahre 2007 den Verein «Bergmondholz» gegründet. Mit dem Anerkennungspreis «Kreativität» wurde Jakob Koster (Arnegg) gewürdigt. Er hat neue Herstellungsverfahren entwickelt, um aus eher minderwertigen Holzsortimenten exklusive Produkte herzustellen. Der Anerkennungspreis «Bauherrschaft» wurde an Franco Knie (Rapperswil) für das neuerstellte Lagerhaus des Zirkus Knie vergeben. ⋌pd
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