Miss Helvetia
tritt am 16. Oktober mit ihrem neuen Album im Dömli in Ebnat-Kappel auf.
Letzte Woche veranstaltete die Feuerwehr Kaltbrunn einen Infoabend. Interessierte erhielten Einblicke in die vielfältigen Aufgaben, die moderne Ausrüstung und die Fahrzeuge.
Kaltbrunn Der Feuerwehrkommandant Stefan Brun begrüsste die Gäste und stellte die Feuerwehr Kaltbrunn vor. Rund 60 Angehörige der Feuerwehr engagieren sich derzeit in verschiedenen Funktionen und Altersgruppen. «Motivierte neue Mitglieder sind jederzeit willkommen», so Brun. Im Anschluss erhielten die Besuchenden einen Überblick über die verschiedenen Gruppen innerhalb der Feuerwehr. Vorgestellt wurde unter anderem die First Responder, die seit März 2021 in Kaltbrunn und Benken im Einsatz sind. Sie werden bei medizinischen Notfällen alarmiert und überbrücken die Zeit bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt, beispielsweise bei Herzstillständen oder Ertrinkungsunfällen. Die Mitarbeit bei den First Respondern ist freiwillig. «Man muss mindestens zwei Jahre Mitglied der Feuerwehr sein, bevor man dieser Gruppe beitreten kann», sagte Brun.
Ein Höhepunkt des Abends war die Führung durch das Feuerwehrdepot. Dabei wurden Fahrzeuge und Ausrüstung vorgestellt und zahlreiche Fragen beantwortet. Die Interessierten erfuhren beispielsweise, dass das grösste Fahrzeug der Feuerwehr 14 Tonnen wiegt und nur mit Lastwagenführerausweis gefahren werden kann. Andreas Minder, verantwortlich für die Ausbildung, informierte zudem über die Jugendfeuerwehr. Diese wird gemeinsam mit den Feuerwehren Benken, Uznach, Schänis, Schmerikon und neu auch Gommiswald betrieben. Jugendliche können bereits ab zwölf Jahren mitmachen. Aktuell zählt die Jugendfeuerwehr 31 Mitglieder. «Einige von ihnen wechseln später direkt in eine Ortsfeuerwehr», sagte Minder. Für die Zukunft zeigte er sich zuversichtlich: «Bis jetzt ist es uns immer gut gelungen, austretende Mitglieder zu ersetzen.» Damit dies auch künftig so bleibt, wolle man weiterhin aktiv um Nachwuchs werben.
Der Vizekommandant Roman Brunner stellte auch ein neues Modulsystem vor. Dabei können je nach Einsatz verschiedene Ausrüstungsmodule auf die Fahrzeuge geladen werden. «So müssen wir nur die Ausrüstung mitnehmen, die wir für den Einsatz brauchen», sagte Brunner. Er betont auch die gute Unterstützung durch die Bevölkerung: «Es gibt selten Reklamationen wegen Übungen oder Einsätzen in der Nacht.» Für die Feuerwehr Kaltbrunn war der Infoabend ein voller Erfolg: Fünf der acht Interessierten haben sich für einen Beitritt im Jahr 2027 entschieden.
Die nächste Gelegenheit, die Feuerwehr Kaltbrunn kennenzulernen, bietet sich am 24. Oktober. Dann findet an der Wildbrunnstrasse 7 die Hauptübung mit Tag der offenen Tür statt. Die Feuerwehr Kaltbrunn freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher.
Shannon Senn
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